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Risse in Ehrwald-Lermoos: Sorge vor einem Hybridwolf geht um

Drei Risse nahe dem Höhenwanderweg Ehrwald-Lermoos. Der Angreifer scheint die Menschen nicht zu meiden.

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Eine Fotofalle am Plansee im Bereich Neuweid hat erst am 12. Januar wahrscheinlich den „Ehrwalder“ Wolf festgehalten.
© Stefan Papp

Von Helmut Mittermayr

Ehrwald – Die Eigenjagd Schrofen in Ehrwald, die sich von der Spitze des Daniels bis zur Eisenbahnstrecke im Tal zieht, kämpft mit akuter Wildentnahme. Der „Wilderer“ kommt auf vier Pfoten daher. Die Alarmglocken schrillen, denn die Rissstellen befinden sich allesamt in direkter Nähe zum viel begangenen Panoramaweg Ehrwald/Lermoos, der sich rund 100 Meter über dem Talboden dahinzieht. Noch ist nicht endgültig bewiesen, dass es sich um einen Wolf handelt. Aber sehr vieles spricht schon dafür, weiß Jagdaufseher Stefan Papp. Denn ein Wolfsriss im Herbst in Ehrwald Oberdorf ist bereits bestätigt. Damals fiel Rotwild dem Angreifer zum Opfer. Zudem löste wahrscheinlich derselbe Wolf Mitte Januar im Bereich Plansee/Neuweid, quasi auf der Rückseite des Bergmassivs, eine Fotofalle (Bild) aus, wie Bezirksjägermeister Arnold Klotz erläutert.


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