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NoVA-Schwerpunktkontrollen in Tirol: Hälfte als Steuersünder

Bei den NoVA-Schwerpunkten ist die Erfolgsquote der Einsatzkräfte erstaunlich hoch.

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Bei der Kontrolle am Donnerstag stießen die Beamten auf sieben weitere Verdachtsfälle.
© zeitungsfoto.at

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Die NoVA-Überprüfungen, die Finanzpolizei und Polizei seit einem Monat durchführen, erweisen sich als sehr effizient: Wie Martin Amon, Leiter der Finanzpolizei von Tirol und Vorarlberg, bestätigt, sei etwa jedes zweite bislang kontrollierte Fahrzeug widerrechtlich verwendet worden. Widerrechtlich deshalb, weil die in Tirol lebenden Lenker bzw. Auto-Besitzer mit ausländischen Kennzeichen unterwegs waren. Eine Vorgangsweise mit großem Einsparungspotenzial: Wer beispielsweise sein Auto im Ausland kauft und anmeldet, erspart sich die nur in Österreich fällige Normverbrauchsabgabe (NoVA), die je nach Schadstoffausstoß zwischen sechs und 36 Prozent des Fahrzeugwerts ausmacht. Auch die Kfz-Steuer ist in vielen Ländern günstiger.


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