Tiroler Polizeibilanz 2020 im Zeichen der Pandemie

Mit Zahlen, Fakten und Statistiken lässt die Tiroler Polizei das abgelaufene Jahr Revue passieren.

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Die Broschüre der Polizei gibt es auch als e-Book.
© Polizei

Innsbruck – Unfälle, Verkehrsdelikte, Verbrechen, Personaldaten: Mit der Broschüre „Polizei.Bilanz.Tirol 2020“ bietet die Exekutive allen Interessierten auch heuer wieder einen Überblick über das polizeiliche Geschehen des Vorjahres.

So erfahren Leser, dass die Tiroler Polizei mittlerweile 2209 Planstellen zur Verfügung hat. Im Durchschnitt sind die Beamten knapp 39 Jahre alt, etwa 650 stehen pro Tag im Einsatz. Die rund 2200 Polizisten bearbeiteten im Vorjahr 35.967 Delikte, und damit um knapp zwölf Prozent weniger als noch im Jahr zuvor. Eine Folge der Covid-Pandemie, die nicht nur für das Gesundheitswesen, sondern auch die Polizei eine Herausforderung war. Die Beamten führten in Tirol fast 128.000 Quarantäneüberprüfungen durch, erstatteten 6936 Anzeigen und verteilten 1425 Anzeigen wegen Missachtung der Corona-Beschränkungen.

Covid hatte aber auch Auswirkungen auf die Kriminalitätsentwicklung – Gewalt- und Eigentumsdelikte gingen zurück, Cybercrime boomte. In diesem Bereich verzeichnete die Tiroler Polizei mit 2519 Straftaten einen neuen Rekord, im Jahr zuvor waren es noch 2192.

Eine Folge von Covid war auch ein verringertes Verkehrsaufkommen. Und das führte zu einem Rückgang bei den Unfällen mit Personenschaden von 3784 im Jahr 2019 auf 3326 im Vorjahr. 26 Verkehrsteilnehmer ließen 2020 auf Tirols Straßen ihr Leben, so wenige wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Das geringere Verkehrsaufkommen hatte auch Auswirkungen auf die Verkehrsdelikte – in fast allen Bereichen ging die Anzahl der Anzeigen und Organmandate deutlich zurück.

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Die Broschüre „Polizei.Bilanz.Tirol 2020“ wird nicht nur bei Behörden, Ämtern und Polizeidienststellen aufliegen, sondern steht auch als e-Book auf der Homepage der Landespolizeidirektion in der Rubrik Publikationen zur Verfügung. (tom)


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