Strafen und Pandemie: Bettler in Innsbruck zur Seltenheit geworden
Zuerst waren es die rigorosen Strafen, dann die Pandemie: Bettler sind in Innsbruck selten geworden. Das zeigt auch die Entwicklung der Strafanzeigen.
Von Thomas Hörmann
Innsbruck – Die Bettler – bis vor zwei Jahren noch ein Reizthema für Polizei und Stadtpolitik – sind aus Innsbruck weitgehend verschwunden. Das ist auch an den Anzeigen abzulesen, die um fast zwei Drittel zurückgegangen sind. Auf Innsbrucks Straßen sind bettelnde Menschen kaum noch anzutreffen: „Etwa fünf uns bekannte Personen fragen die Leute noch regelmäßig an verschiedenen Standorten um Geld“, weiß Florian Greil, Leiter der Sicherheits- und Verwaltungspolizeilichen Abteilung in der Landespolizeidirektion: „Diese Bettler kommen aber nicht von auswärts, sondern leben in Innsbruck.“ Die Gründe für den Bettlerschwund: Kontrolldruck und Corona.
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