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Konflikt um Ärztegehälter an der Innsbrucker Klinik schwelt weiter

Neue Betriebsvereinbarung für Bundesärzte an der Klinik sorgt weiter für Debatten. Montag verhandeln Medizin-Rektor und Betriebsrat.

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Neue Betriebsvereinbarung für Bundesärzte an der Klinik sorgt weiter für Debatten.
© APA (dpa)

Von Peter Nindler

Innsbruck – Mit dem Ende der Übergangsregelung für das Ärztearbeitszeitgesetz – ab 1. Juli gelten 48-stündige Durchschnittsarbeitszeiten – läuft die Betriebsvereinbarung der rund 450 Bundesärzte an der Innsbrucker Klinik aus, die bei der Medizinischen Universität angestellt sind. Sie enthielt auch Gehaltsbestandteile, mit denen Dienste abgegolten wurden. Geht es nach Rektor Wolfgang Fleischhacker, sollen Gehaltsfragen jetzt in den einzelnen Dienstverträgen geklärt werden, aber nicht in der Betriebsvereinbarung. „Dort geht es primär um den arbeitsrechtlichen Rahmen.“

Betriebsratsvorsitzender Martin Tiefenthaler hingegen pocht auf die rechtliche Absicherung der Abgeltungen in einer generellen Betriebsvereinbarung. „Das ist für uns die Verhandlungsbasis, am Montag werden wir dem Rektor unseren Vorschlag unterbreiten.“ Tiefenthaler befürchtet mit der neuen Betriebsvereinbarung Gehaltseinbußen und Verschlechterungen der klinischen Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten. Den Gesprächen wolle er aber nicht vorgreifen. Jedenfalls wurde für 21. April bereits eine Betriebsversammlung einberufen.


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