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Kulturquartier St. Bartlmä lässt Innsbrucker Politik nicht los

Für Innsbruck fordert, zuerst jene Bereiche im öffentlichen Raum fertigzustellen, die bereits vorhanden sind. Die NEOS wollen weitere Verhandlungen.

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Bevor es neue Pläne gibt, will man bei Für Innsbruck vorhandene Projekte wie am Haus der Musik fertiggestellt haben.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck – Ein Projekt – viel­e Meinungen. Auch darin hat man in Innsbruck schon Erfahrung. Jüngstes Beispiel: das mögliche Kulturquartier St. Bartlmä, das, wie berichtet, wegen zu hoher Kosten gestoppt wurde. BM Georg Will­i sieht darin ja keinen Grund, die Verhandlungen oder die weitere Planung dort zu beenden.

Das rief gestern Reaktionen hervor. Bei Für Innsbruck (FI) wies man den Vorwurf, ein neues Kulturquartier zu verhindern, „aufs Schärfste“ zurück. In den Dienstag-Runden der Fraktionen habe Bürgermeister Willi sein vorläufiges Verhandlungsergebnis für ein neues Kulturquartier am Fuße des Bergisels vorgelegt. Für ein Gewerbegrundstück, dessen Wert sich laut Schätzung auf rund drei Millionen Euro beläuft, wurde ein Kaufpreisanbot von 10 Millionen Euro (ohne Berücksichtigung des Sanierungsaufwands und ohne Klärung der Kontamination) vorgelegt.


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