Alpenverein Imst nutzt die freie Zeit für Pläne

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Die Muttekopfhütte des Imster Alpenvereins liegt im hochalpinen Bereich und muss nach den Wintermonaten instandgehalten werden.
© OeAV Imst

Von Thomas Parth

Imst – Alleine mit Covid-19 hätte die Sektion Imst des Österreichischen Alpenvereins schon genug zu kämpfen. Doch die Bauarbeiten für die neue Imster Gondelbahn werfen schon jetzt ihre Schatten auf die Planungen der Sommersaison. Mit dem Abbau der „oberen Sektion“ des Liftes und der Sperre des Drischlsteigs fällt der wichtigste Zugang zur Muttekopfhütte diesen Sommer weg. „Ich rechne aufgrund des fehlenden Liftes mit rund 50 Prozent weniger Tagesgästen“, erklärt Patrick Zangerl, der als Hüttenpächter in seine 3. Saison geht.

Erschwerend hinzu kommen Schäden durch eine Lawine, die ein Depot der Muttekopfhütte zerstörte. „Das Materiallager wurde komplett weggerissen“, bestätigt Zangerl.

Noch herrscht Ruhe, zumal erst die Schneeschmelze abgewartet werden muss, bevor die Hütte „sommerfit“ gemacht werden kann. „Wir nutzen die freie Zeit, um für unser Jubiläumsjahr 2022 und den 150. Geburtstag der Sektion vorauszuplanen“, bestätigt Alpenvereinsobfrau Tin­i Gastl. Im gesamten Winter gab es keine einzige geführte Tour oder Aktion. Dennoch sind die 3000 Mitglieder dem Imster Alpenverein treu geblieben. „Wir sind nach wie vor zuversichtlich und werden ein Tourenprogramm für diesen Sommer präsentieren“, so die Obfrau.

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