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Heime für Kinder und Jugendliche haben ihren Schrecken verloren

Sozialpädagogische Einrichtungen sollen sich wie ein Schutzschirm über die Kinder spannen.
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Sozialpädagogische Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sind heutzutage nicht mehr mit den Heimen der Vergangenheit vergleichbar. Ein dichtes Kontroll- und Sicherheitsnetz garantiert dabei das Kindeswohl.

Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck –Wer hat sie nicht vielleicht auch selbst als Kind gehört? Die Drohung: „Wenn du nicht brav bist, kommst du ins Heim.“ Tatsächlich haftete den Einrichtungen jahrzehntelang ein höchst zweifelhafter Ruf an. Nicht zu Unrecht, wie sich im Laufe der vergangenen Jahre dank Aufarbeitung der Geschichte der Tiroler Kinderheime von der Nachkriegszeit bis in die 1990er-Jahre gezeigt hat. Eine Geschichte, bei der Missbrauch, Gewalt und Erniedrigung an der Tagesordnung standen.

Mittlerweile haben die Einrichtungen ihren einstigen Schrecken verloren. Nicht zuletzt deshalb, weil Umstrukturierungen, Neuaufstellungen und eine Vielzahl von internen und externen Kon­trollen dafür sorgen, dass die Einrichtungen das sind, was sie eigentlich sein sollten: sichere Orte für Kinder und Jugend­liche in Ausnahmesituationen.

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