Plus

Hofer vs. Kickl: Richtungsstreit im dritten Lager und ein Lockruf

Der freiheitliche Chefideologe Andreas Mölzer sieht in Klubobmann Kickl und Parteichef Hofer unterschiedliche Persönlichkeiten, aber keine getrennten Lager in der FPÖ.

  • Artikel
  • Diskussion (2)
Herbert Kickl und Norbert Hofer stehen für einen jeweils unterschiedlichen Oppositionskurs. Kickl ist klar in der Rolle des Taktgebers.
© APA

Von Michael Sprenger

Wien – In der FPÖ gärt es. Droht gar ein offener Konflikt zwischen Parteiobmann Norbert Hofer und Klubobmann Herbert Kickl? Hofer jedenfalls rückte am Freitag aus, um in einer Aussendung zweierlei zu verkünden: Er ruft die Partei zu „Ruhe und Einigkeit“ auf, und nein, er traf sich dieser Tage nicht mit der ÖVP-Spitze, um einen fliegenden Koalitionswechsel zu besprechen. Und er, Hofer, versichert, für einen solchen Wechsel auch nicht zur Verfügung stehen zu wollen.

Eine Rückkehr in eine Koalition mit der ÖVP sei auch „völlig illusorisch“, sagt Andreas Mölzer. Der freiheitliche Chefideologe weiß auch, dass Kickl weit über 90 Prozent des Klubs hinter sich hat. Und der frühere Innenminister im Kabinett Sebastian Kurz I will den Kanzler lieber heute als morgen stürzen sehen.


Kommentieren


Schlagworte