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Gemeindevorstände in Wängle weisen ihren Bürgermeister zurecht

In Wängle scheint BM Christian Müller mit dem Gemeinderat nun vollkommen über Kreuz zu sein. Viele Abstimmungen enden 10:1.

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Der kleine Weg rund um die Wängler Kirche wurde den ganzen Winter von einem Kommunalfahrzeug der Nachbargemeinde Höfen geräumt, weil sich Wängles Dorfchef Müller weigerte, seinen Bauhof zu beauftragen.
© Helmut Mittermayr

Von Helmut Mittermayr

Wängle – An Wängles Bürgermeister scheinen Abstimmungsergebnisse im Gemeinderat abzuperlen wie Wasser an Lotuspflanzen. Den Nano-effekt einmal verinnerlicht, hält Christian Müller auch Abstimmungsergebnisse von 10:1 aus. Denn immer öfter muss der Dorfchef dieses Ergebnis zur Kenntnis nehmen. Seit einem Jahr, seit die Mandatare – wie berichtet – glauben, von ihm getäuscht worden zu sein, ist sprichwörtlich die „Hacke am Baum“.

Letztes Beispiel ist eine Veröffentlichung des Bürgermeisters zum seit Jahren diskutierten Feuerwehrzentrum samt Mehrzwecksaal. Rund 2,5 Millionen wird die Errichtung der neuen Einsatzzen­trale kosten, weitere 1,5 Millionen muss die Gemeinde für den Mehrzwecksaal aufwenden, ließ Müller wissen. Dies war den drei Gemeindevorständen VBM Peter Schautzgy, GV Paul Barbist und GV Klaus Lochbihler zu viel. In einer gemeinsamen Erklärung weisen sie ihren Bürgermeister zurecht.


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