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Fehlende Öffi-Anbindung in Hart: „Die Gemeinde muss handeln“

Eine Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz sucht man in Hart vergebens. Nun gibt’s auch keinen Nahversorger mehr. Bürger fordern ein Handeln. Laut BM Flörl ist Geduld gefragt.

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Der Unmut vieler in Hart wächst: Es fehlen eine Busanbindung, ein Nahversorger und gesicherte Gehwege.
© Angela Dähling

Von Eva-Maria Fankhauser

Hart i. Z. – Der einzige Nahversorger in der Zillertaler Gemeinde Hart hat seit Anfang April seine Türen für immer geschlossen. Brot, Marmelade, Milch, Wurstwaren und weitere Lebensmittel sind nun nur noch in den Nachbargemeinden erhältlich.

„Es ist für viele von uns ein großes Anliegen, dass wir wieder einen Nahversorger im Ort haben, und unverständlich, warum die Gemeinde nicht für einen Nachfolger gesorgt hat“, sagt Christian Kreidl. In seinem Umfeld vermissen viele den kleinen Laden. „Man will nicht für jedes Lebensmittel immer nach Fügen oder Uderns fahren müssen. Wir brauchen ja auch nichts Großes, kein Luxusgeschäft. Aber im Lagerhaus einen Kühlschrank und etwas Brot zu verkaufen – das kann keine Lösung sein, das ist lachhaft“, ärgert er sich.


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