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Bauboom in Innsbruck: Vom Versuch, Bauherren zur Vernunft zu bringen

Der Bauboom in Innsbruck hält an. Stadtplanung und Gestaltungsbeirat haben alle Hände voll zu tun – und geraten immer wieder in die Kritik.

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Die Verbauung in der Innsbrucker Reichenau ist dicht und wirkt chaotisch – Gestaltungsbeirat gab es bei der Erstbebauung noch keinen.
© De Moor

Von Denise Daum

Innsbruck – „Architektonischer Burner ist’s keiner.“ Die vier Mitglieder des Gestaltungsbeirats stehen um ein Baumodell. „Ja“, murmelt einer von ihnen. „Burner ist es keiner.“ Aber solide. Und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Gegenüber dem Erstentwurf sei das Bauvorhaben deutlich verbessert worden, ist man sich einig.

Während sich Andreas Cukrowicz, Kornelia Gysel, Marie-Theres Okresek und Bernd Vlay beraten, warten die Projektwerber vor der Tür. Zuvor hat der Bauträger sein Vorhaben dem Gremium präsentiert und ist mit den Experten in eine Diskussion gegangen. Der Projektwerber kennt das Prozedere, es ist nicht seine erste Wohnanlage, die er in Innsbruck errichtet. Mit dem aktuellen Projekt kommt er nach einer Überarbeitung zum zweiten Mal. Der Erstentwurf fiel durch.


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