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Pilotprojekt vom Bund: Mehr Freiheit für die Drau

Verbauungen haben die Drau bei Lienz in einen ökologisch „mäßigen“ Zustand versetzt. Ein Pilotprojekt des Bundes soll Abhilfe schaffen, ohne die Sicherheit zu gefährden.

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Der Zusammenfluss von Isel und Drau in Lienz. Die „harte“ Verbauung und die Nutzung bis unmittelbar an die Flussufer sind hier gut zu erkennen.
© Revital Integrative Naturraumplanung

Von Catharina Oblasser

Lienz – Der Drauabschnitt zwischen Lienz und der Kärntner Landesgrenze steht im Mittelpunkt eines neuen Projekts, das viele ehrgeizige Ziele hat. Einerseits soll das Erscheinungsbild des Flusses verbessert werden, die Artenvielfalt soll sich erhöhen, eine naturnahe und schöne Flusslandschaft soll so weit wie möglich entstehen.

Zugleich dürfen aber die Sicherheit und der Schutz vor Hochwasser und Überflutungen nicht leiden. Und all das im Einvernehmen mit den Anwohnern, Landwirten und Grundbesitzern, mit den Gemeinden und nicht zuletzt mit Interessenten wie den ÖBB. Das Projekt trägt den etwas sperrigen Namen „Gewässerentwicklung- und Risikomanagementkonzept“, kürzer und leichter zu merken „GERM“.


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