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Nur 1 Prozent des Umsatzes in Sölden, Gletscher-Ehe bleibt Ziel

Der Ötztaler Seilbahnunternehmer Jakob Falkner zur Corona-Krise, zum offeneren Kurs der Schweiz und zur Zukunft des Tiroler Tourismus.

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Finanziell sei der heurige Winter wegen der Sperren „desaströs“ verlaufen, sagt Falkner.
© Thomas Boehm / TT

Von Alois Vahrner

Sölden – Für die Bergbahnen Sölden sei die zu Ende gehende Wintersaison wegen der Lockdowns und Reisebeschränkungen ein „finanzielles Desaster“ gewesen, sagt Jakob Falkner zur TT. Man habe statt der sonst über 50 gerade einmal eine halbe Million Euro Umsatz gemacht. Gleichzeitig habe man „zwar die teuerste, aber beste Imagewerbung“ für die Tiroler selbst gemacht, von denen viele mit sehr günstigen Einheimischen-Saisonkarten gefahren seien. Mit bis zu acht Bahnen seien 90 Pistenkilometer offen gewesen. Insofern gebe es eine zwiespältige Winterbilanz, so Falkner. Sehr berührt hätten ihn viele Briefe und sogar selbstgebackene Kuchen von Skifahrern, die für das Offenhalten gedankt hätten.


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