Schwab vor Schlusstag der Austrian Golf Open Neunter

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Matthias Schwab war einer der Gewinner am dritten Tag der Austrian Golf Open in Atzenbrugg. Der Steirer zeigte am Samstag mit einer fehlerlosen 66er-Runde (6 unter Par) auf und verbesserte sich bei dem Turnier der Europa-Tour mit insgesamt vier Schlägen unter Par von der 47. an die neunte Stelle. Seinen Rückstand auf die Spitze reduzierte der 26-Jährige von neun auf fünf Schläge. Der Spanier Alejandro Canizares und der Deutsche Martin Kaymer führen mit je neun unter Par.

Nach dem Rückfall am Freitag auf Platz 47 durfte sich der früh gestartete Schwab über die zweitbeste Runde des Tages und die einzige ohne Bogey (Schlagverlust) freuen. Damit mischt er am Sonntag doch noch um die Spitzenplätze mit. Der Rohrmooser war mit seiner Vorstellung bei einfacheren Bedingungen jedenfalls zufrieden. „Es war eine sehr ordentliche Runde“, meinte Schwab gewohnt zurückhaltend.

Schwab hatte mit drei Birdies auf den ersten vier Löchern einen perfekten Start erwischt. „Ich habe danach versucht, weiter aggressiv zu bleiben und noch ein paar Birdies reinzumachen.“ Das gelang auch, sein persönlicher Höhepunkt des Tages war ein erfolgreicher Schlag aus einem Bunker zum vierten Birdie am neunten Loch.

Die am Vortag bestplatzierten Profis vermochten mit diesem Birdie-Reigen etwas überraschend nicht mitzuhalten. Auch Canizares (70 Schläge nach zwei Doppelbogeys) und Kaymer (69 nach zwei Bogeys) streuten Fehler ein. Der 38-jährige Madrilene spielt am Sonntag um seinen dritten Tour-Sieg und so wie der 36-jährige Kaymer um den ersten seit 2014. Der frühere Weltranglisten-Erste hat seit den US Open vor sieben Jahren, seinem zweiten Major-Titel, nicht mehr gewonnen.

Ein zwölfter Erfolg auf der Europa-Tour, wenngleich bei einem kleinen Turnier, wäre für den dreifachen Ryder-Cup-Sieger mit dem Europa-Team in seiner aktuellen Situation viel wert. „Ein Sieg nach so langer Zeit wäre sehr schön und gut für das Selbstvertrauen“, meinte Kaymer. Es wäre am Samstag etwas mehr möglich gewesen, schätzte er ein. „Aber ich bin voll im Turnier drinnen und freue mich auf Sonntag.“

Timon Baltl, der als zweiter Österreicher den Cut geschafft hatte, spielte mit 76 Schlägen seine bisher schwächste Runde und lag damit nur auf dem 73. Rang. Auf den vier Bahnen von 14 bis 17 büßte der 26-Jährige, der nur dank einer Einladung dabei ist, nicht weniger als fünf Schläge ein.


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