Meister KAC holt sich auch Titel in ICE-Eishockeyliga

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Der KAC hat den ersten „Matchpuck“ im Finale verwertet und sich nach dem österreichischen Meistertitel auch die Karl Nedwed Trophy für den Triumph in der ICE-Eishockeyliga geholt. Die Klagenfurter gewannen am Dienstag Spiel fünf der „best of seven“-Serie in Bozen mit 5:3 (1:1,2:1,2:1) und verteidigten den Titel aus dem Jahr 2019 mit Erfolg. Drei Powerplay-Tore ebneten der Mannschaft von Petri Matikainen den Weg zum Sieg.

Der HCB Südtirol dominierte in der heimischen Eiswelle das erste Drittel klar. Luca Frigo sorgte auch für die frühe Führung (6.) der Bozener, die danach mehrere Chancen auf weitere Treffer hatten, KAC-Torhüter Sebastian Dahm aber nicht bezwingen konnten. Der KAC fing sich erst in der Schlussphase des Startdrittels und schaffte durch Nik Petersen, der nach einem abgefälschten Pass alleine vor dem Tor stand, den Ausgleich (18.).

Danach wurde es das Spiel der Special Teams mit fünf Powerplay-Treffern hintereinander. Mit zwei Treffern jeweils nach Ausschluss von Mike Halmo zogen die Kärntner auf 3:1 davon. Zunächst traf Matt Fraser (22.), wenig später Rok Ticar (26.). Ebenfalls in Überzahl verkürzte Dustin Gazley (34.) auf 2:3, doch der KAC legte wieder nach. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis verwertete Fraser einen idealen Ticar-Pass zum 4:2 (42.). Doch auch das Bozener Überzahlspiel funktionierte, Brett Findlay verkürzte auf 3:4 (49.).

Bozen machte danach richtig Druck, hatte auch eine Riesenchance, doch ein Konter brachte die endgültige Entscheidung. Manuel Geier zog auf das leere Tor und wurde gefoult, das technische Tor fixierte den Endstand (60.).

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Damit ließen sich die Klagenfurter auch beim elften Mal eine 3:1-Führung nicht mehr nehmen, zum zehnten Mal hintereinander machten sie danach in Spiel fünf alles klar. Es war auch ein Triumph einer rot-weiß-roten Philosophie gegenüber dem nordamerikanischen Weg der Südtiroler. Während beim KAC nur fünf Legionäre auf dem Eis standen, hatte Bozen 17 Nordamerikaner oder Italo-Kanadier dabei.


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