Wenig Bewegungsfreiheit und täglich Tests bei Tokio-Olympia

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Alle im Sommer an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio teilnehmende Personen werden wenig Spielraum und Bewegungsfreiheit vorfinden. Darauf verständigten sich das Internationale Olympische Komitee, das Internationale Paralympische Komitee sowie die Organisatoren, Regierung und Stadtpolitik am Mittwoch. Höchste Priorität habe wegen der anhaltenden Corona-Pandemie die Sicherheit aller Beteiligten, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Die neueste und zweite Fassung des Playbooks sieht u.a. vor, dass alle Teilnehmer vor der Abreise nach Japan zwei Covid-Tests machen müssen. Vor Ort werden Athleten und ihre engsten Kontaktpersonen vor allem wegen der zahlreichen Virus-Mutationen nun täglich getestet. Alle anderen Personen an den drei Tagen nach ihrer Ankunft und in Folge regelmäßig - je nach Funktion. Im Gegenzug wird es keine Quarantäne nach der Einreise geben.

Alle Teilnehmer müssen einen Aktivitätsplan führen, sich daran halten, ihre Kontakte auf einem Minimum halten und die strikten Hygieneregeln befolgen. Das Benützen der öffentlichen Verkehrsmittel ist nicht erlaubt, man muss die offiziellen Transportmöglichkeiten nützen. Gegessen werden darf nur an dafür vorgesehene Orten, im Hotel oder auf dem Zimmer. Wer sich nicht an das Playbook hält, dem droht der Entzug der Akkreditierung.

Noch keine Entscheidung fiel bezüglich der Zulassung einheimischer Fans. Dass keine ausländischen Zuschauer und Familien von Athleten und Athletinnen einreisen dürfen, steht bereits länger fest. Seiko Hashimoto, die Chefin des Organisationskomitees, wollte nicht ausschließen, dass die Wettbewerbe vor leeren Rängen stattfinden werden.

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Die Spiele in Tokio wurden wegen der Pandemie von 2020 auf heuer verschoben. Der Startschuss für die Olympische Spiele soll am 23. Juli fallen, jener für die Paralympischen am 24. August. Tokio befindet sich derzeit im Notstand, der bis 11. Mai dauern soll. IOC-Präsident Thomas Bach äußerte Verständnis für diese Maßnahme und bekräftigte, dass man sich voll der sicheren Durchführung der Spiele verpflichtet sehe.

In der gemeinsamen Aussendung der Parteien heißt es: „Wir sind zuversichtlich, dass die Einhaltung der Bestimmungen die Sicherheit von Athleten, Offiziellen und Zuschauern sowie der Bevölkerung von Tokio, anderen Austragungsorten und Japan gewährleisten wird. Wir sind bereits in der operativen Phase. Alle Parteien beim heutigen Treffen haben ihren vollen Einsatz für sichere Spiele für alle Teilnehmer und das japanische Volk bekräftigt.“


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