Mordversuchprozess in Wels nach Messerangriff auf Ex

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Ein 21-Jähriger, der mit einem Messer auf seine Ex-Freundin eingestochen haben soll, steht heute, Montag, in Wels wegen Mordversuchs vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft hatte anfangs nur wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung ermittelt. Nachdem der Verdächtige in einer Einvernahme erklärt haben soll, der Tod der Ex wäre ihm egal gewesen, wurde er wegen Mordversuchs angeklagt. Danach änderte er offenbar erneut seine Aussage und sprach von einem „Stupser“ gegen die Frau.

Der Mann soll seine ehemalige Freundin in den frühen Morgenstunden des 17. Augusts 2020 im Stiegenhaus ihres Wohnhauses abgepasst und in den Keller gezerrt haben. Dort versetzte er ihr wohl mit einem Klappmesser einen Stich in die linke Schulter. Als die 19-Jährige zu schreien begann, flüchtete der Verdächtige. Cobra-Beamte nahmen ihn wenig später in der Wohnung des Vaters fest. Das Messer lag in der Traun. Motiv der Attacke dürfte die Trennung des Paares gewesen sein. Dem 21-Jährigen drohen bis zu 20 Jahre oder lebenslange Haft.


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