Zverev holt sich in Madrid 15. ATP-Titel seiner Karriere

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Alexander Zverev hat zum zweiten Mal in seiner Karriere das ATP-Masters-1000-Tennis-Turnier von Madrid gewonnen. Der Weltranglistensechste kämpfte am Sonntag im Finale den Italiener Matteo Berrettini nach 2:40 Stunden mit 6:7(8),6:4,6:3 nieder und holte sich wie auch schon 2018 - mit einem Finalsieg über Dominic Thiem - den Siegerpokal. Zverev war der logische Sieger nachdem er zuvor Topfavorit Rafael Nadal und danach im Halbfinale auch Thiem in zwei Sätzen bezwungen hatte.

Gegen den 25-jährigen Masters-1000-Finaldebütant Berrettini musste der Deutsche erstmals im Turnierverlauf einen Satz abgeben, nachdem er zuvor drei Satzbälle abgewehrt und dann selbst eine Chance auf den Satzgewinn ausgelassen hatte. Am Ende behielt er trotzdem die Oberhand, verwandelte seinen zweiten Matchball. Für den 24-Jährigen war es der 15. ATP-Titel und der vierte auf Masters-1000-Ebene. In diesem Jahr war es der zweite Turniersieg nach jenem in Acapulco, damals ebenfalls auf Sand.

„Das ist ein unglaubliches Gefühl. Es ist großartig, definitiv ein spezieller Erfolg“, sagte Zverev beim Siegerinterview nach einem „schwierigen Match“ gegen einen starken Aufschläger. Drei Wochen vor Beginn der French Open unterstrich Zverev damit seine Mitfavoritenrolle beim Sandplatz-Klassiker in Roland Garros. Davor geht es noch kommende Woche beim Masters-1000-Event in Rom um den Titel.

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