Thiem beginnt in Rom gegen den Ungarn Fucsovics

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Der Niederösterreicher Dominic Thiem trifft in seinem Auftaktmatch beim Masters-1000-Tennisturnier in Rom auf den Ungarn Marton Fucsovics. Der Weltranglisten-44. setzte sich am Montag in Runde eins gegen Yoshihito Nishioka 6:0,6:2 durch. Der Japaner war als Lucky-Loser statt dem Argentinier Guido Pella zum Zug gekommen. Thiem hat alle seine bisherigen drei Matches gegen Fucsovics gewonnen. Aber nur eines davon fand in einem Tour-Hauptbewerb statt, und zwar 2019 in Hamburg.

Thiem ist in Italiens Hauptstadt als Nummer vier gesetzt, drei Wochen vor den French Open ist es das heuer bestbesetzte Event auf Sand vor dem Major-Turnier. Das liegt vor allem daran, dass der Ranking-Erste Novak Djokovic im Gegensatz zur Vorwoche in Madrid wieder dabei ist. Der Serbe und der auf Position zwei eingestufte Spanier Rafael Nadal haben gemeinsam 14 der jüngsten 16 Auflagen des Klassikers gewonnen. Für Nadal geht es um eine Rehabilitation für sein Viertelfinal-Out in Madrid.

Madrid-Sieger Alexander Zverev versucht, nun auch in der „ewigen Stadt“ zuzuschlagen, der ihm am Sonntag im Endspiel unterlegene Italiener Matteo Berrettini ist als aktuelle Nummer neun der Weltrangliste nicht unter den acht ersten Gesetzten. Nur Zverev 2017 und der Schotte Andy Murray 2016 hatten die 2005 begonnene Dominanz von Djokovic und Nadal unterbrochen. Auch wieder dabei sind mit dem Griechen Stefanos Tsitsipas und dem Russen Andrej Rublew die Top zwei im „Race to Turin“.

Thiem beginnt am Dienstag oder Mittwoch, es ist sein sechstes Antreten im Rom. Zuletzt setzte es für ihn 2018 und 2019 Auftakt-Niederlagen. Bei seinem Debüt 2015 war der damals 21-Jährige ins Achtelfinale gekommen, 2016 u.a. nach einem Achtelfinalsieg gegen den Schweizer Roger Federer ins Viertelfinale und 2017 ins Halbfinale. Damals feierte Thiem im Viertelfinale einen 6:4,6:3-Triumph gegen Nadal, unterlag im Duell um den Finaleinzug allerdings Djokovic 1:6,0:6.

Im Frauen-Turnier gibt Serena Williams ihren ersten Auftritt seit den Australian Open. Die US-Amerikanerin glaubt, genug für ihren Wiedereinstieg auf die Tour trainiert zu haben. Einerseits war das zunächst in den USA der Fall, andererseits in Frankreich in der Akademie ihres Coaches Patrick Mouratoglou. Sie fühle sich frisch, sagte die 39-Jährige. „Ich fühle mich gut und werde vor dem Grand Slam in Paris hoffentlich ein paar gute Matches haben“, meinte Williams.


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