Eine Tote bei Raketenangriffen auf Umgebung von Tel Aviv

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Bei einem Raketenangriff militanter Palästinenser im Gazastreifen auf die Umgebung von Tel Aviv ist dort am Dienstag eine Frau ums Leben gekommen. Nach Medienberichten kam in der Stadt Rischon Lezion eine Frau bei einem direkten Einschlag der Rakete ums Leben. Die Rettungsorganisation Zaka bestätigte den Todesfall.

In der Stadt Cholon südlich von Tel Aviv wurde am Dienstagabend ein Bus getroffen, er brannte aus. Erste Berichte über den Tod einer Frau bei diesem Zwischenfall wurden später nicht bestätigt. Mindestens sechs Menschen wurden bei dem Raketenangriff verletzt, wie die die Zeitung „Times of Israel“ unter Berufung auf Rettungsdienste berichtete.

Im Großraum Tel Aviv wurde bei massiven Raketenangriffen nach Angaben von Sanitätern weitere Menschen verletzt. Es war der bisher schwerste Angriff dieser Art auf die Küstenmetropole. Die islamistische Hamas hatte zuvor mit Angriffen auf Tel Aviv gedroht.

Der militärische Hamas-Arm bekannte sich zu der massiven Attacke. Es seien vom Gazastreifen 130 Raketen auf den Großraum Tel Aviv abgefeuert worden.

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Der internationale Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv wurde wegen der Angriffe für Landungen und Abflüge geschlossen. Die Flüge wurden nach Zypern umgeleitet.

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) zeigte sich unterdessen nach einem Telefonat mit dem Außenminister der Palästinensischen Autonomiebehörde, Rijad al-Maliki, auf Twitter „tief besorgt von der Spirale der Gewalt und den anhaltenden Raketenangriffen aus Gaza“. Schallenberg forderte eine „unverzügliche Deeskalation“. Er bedauere zutiefst den Verlust von Leben von Zivilisten, erklärte Schallenberg.


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