Kazuyo Sejima übernimmt Juryvorsitz bei Architekturbiennale

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Die japanische Architektin Kazuyo Sejima übernimmt den Vorsitz der internationalen Jury der 17. Architekturausstellung für die Biennale von Venedig, die vom 22. Mai bis zum 21. November geplant ist. Dies beschloss der Aufsichtsrat der Biennale di Venezia auf Vorschlag des Kurators Hashim Sarkis. Sejima wurde 2010 mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet und war im selben Jahr Kuratorin der Architekturbiennale.

Die anderen Mitglieder der Jury sind Sandra Barclay (Peru), eine Architektin, die zwischen Lima und Paris arbeitet und Co-Kuratorin des peruanischen Pavillons auf der Architekturbiennale 2016 war, sowie Lamia Joreige (Libanon), eine visuelle Künstlerin und Filmemacherin, die in Beirut lebt und arbeitet.

Zur Jury gehören auch Lesley Lokko (Ghana/Schottland), eine Architektin und Schriftstellerin, die zwischen Johannesburg, London, Accra und Edinburgh pendelt, sowie der italienische Architekt, Historiker und Kritiker Luca Molinari. Im Jahr 2010 war er Kurator des italienischen Pavillons auf der 12. Internationalen Architekturausstellung der Biennale von Venedig. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Museums M9 in Mestre (Venedig).

Die Jury vergibt den Goldenen Löwen für die beste nationale Teilnahme, den Goldenen Löwen für den besten Teilnehmer an der Internationalen Ausstellung sowie einen Silbernen Löwen für einen vielversprechenden junge Teilnehmer an der Schau. Die Preisverleihung findet am 30. August 2021 in Venedig statt.

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