Viennale kürt Paolo Calamita zum neuen Geschäftsführer

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Die Viennale wird künftig von einer italienischen Doppelspitze geführt: Am Freitag wurde bekannt, dass Paolo Calamita mit 1. Dezember auf Langzeit-Geschäftsführerin Eva Rotter folgt und neben Direktorin Eva Sangiorgi die Geschicke des Festivals leiten wird. Diese Entscheidung traf das Kuratorium nach Empfehlung der Auswahlkommission. Der 42-Jährige ist ein Kenner des Festivals, ist er doch seit 2006 dessen Marketingleiter. Sein Vertrag läuft zunächst für fünf Jahre.

Der 1979 im italienischen Brixlegg geborene Neo-Geschäftsführer setzte sich mit seiner Bewerbung gegen acht Frauen und 13 Männer durch. Dabei haben seine außergewöhnliche Kenntnis der Filmszene, sein kaufmännisches und filmhistorisches Fachwissen sowie seine zukunftsorientierten Konzepte den Ausschlag gegeben, so die Begründung.

„Die Viennale ist eines der spannendsten und qualitätsvollsten internationalen Filmfestivals Europas. Ich freue mich sehr, diese schöne und verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und so an zentraler Stelle die Zukunft der Viennale mitzugestalten“, so Calamita in einer Aussendung.

Der designierte Viennale-Geschäftsführer war bisher mit seiner 2012 gegründeten Produktionsfirma Little Magnet Films auch als Produzent tätig. So steht Little Magnet Films hinter Produktionen wie Hubert Saupers Dokumentarfilm „Epicentro“ oder Sara Fattahis Filmessay „Chaos“. Seine Tätigkeit als Produzent werde er mit Antritt der neuen Viennale-Position aber beenden, kündigte Calamita an.


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