Suu Kyi erscheint in Myanmar erstmals persönlich vor Gericht

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In Myanmar ist die abgesetzte De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi erstmals seit dem Militärputsch am 1. Februar persönlich vor Gericht erschienen, wie ihr Anwalt Thae Maung Maung am Montag der Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Seinen Worten zufolge war die 75-Jährige dem Augenschein nach bei guter Gesundheit. Sie habe sich vor der Anhörung zunächst 30 Minuten mit ihrem Anwaltsteam beraten, hieß es.

Suu Kyi wurde wie 4.000 andere Personen nach dem Putsch festgenommen. Ihr werden unter anderem illegaler Besitz von Funkgeräten und Verletzung von Staatsgeheimnissen vorgeworfen.

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