G7-Gesundheitsminister treffen sich in Oxford

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Inmitten einer Debatte um Corona-Lockerungen in Großbritannien empfängt der britische Gesundheitsminister Matt Hancock seine G7-Kollegen zu einem persönlichen Treffen. In Oxford, rund 80 Kilometer nordwestlich von London, wollen die Ressortchefs unter anderem über die gemeinsame Abwehr künftiger Pandemien sprechen. Der Ort ist symbolisch gewählt: Forscher der Universität Oxford haben gemeinsam mit dem Pharmakonzern Astrazeneca einen Corona-Impfstoff entwickelt.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides drängte darauf, das politische Momentum zu nutzen, um die globale Gesundheitsstrukturen zu stärken. „Wir haben keine Zeit zu verlieren“, sagte Kyriakides. Nötig seien bessere Überwachung und stärkere Zusammenarbeit, vor allem beim Austausch von Daten und Krankheitserregern. „Nie war globale Zusammenarbeit wichtiger als jetzt.“ Kyriakides forderte die G7-Staaten auf, Impfstoffe mit ärmeren Ländern zu teilen.

Zu der Gruppe der G7 gehören Großbritannien, das dieses Jahr die Ratspräsidentschaft inne hat, sowie Deutschland, die USA, Frankreich, Italien, Kanada und Japan.


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