Früherer ÖFB-Teamkapitän Fuchs setzt Karriere in MLS fort

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Der frühere österreichische Fußball-Teamkapitän Christian Fuchs setzt seine Profi-Laufbahn bei Charlotte FC in der US-amerikanischen Major League Soccer (MLS) fort. Das gab der Liga-Neuling am Sonntag bekannt. Fuchs wird demnach den Club in dessen Premierensaison ab Jänner 2022 unterstützen. Der 35-jährige Burgenländer, der mit einer US-Amerikanerin verheiratet ist und Inländer-Status besitzt, unterschrieb als bisheriger Königstransfer von Charlotte einen Einjahresvertrag.

„Ich freue mich darauf, vom ersten Tag an daran mitzuhelfen, Charlotte FC zu einem erfolgreichen Verein zu machen“, sagte Fuchs auf der Club-Webseite. Dort wurde Fuchs als „vielseitiger Verteidiger“ vorgestellt, der „eine wichtige Rolle beim Aufbau einer wettbewerbsfähigen Mannschaft“ einnehmen soll.

Fuchs spekulierte des öfteren mit einem Engagement als Kicker in der National Football League (NFL). Zumindest das Ambiente wird er bald erleben, Charlotte trägt die Heimspiele im 75.525 Sitze fassenden Stadion des NFL-Clubs Carolina Panthers aus. Der Fußball-Club steht im Besitz des milliardenschweren Hedge Fund Managers David Tepper.

Seine Karriere hatte Fuchs beim SV Mattersburg begonnen. Danach spielte er für Bochum, Mainz und Schalke, ehe es ihn nach England verschlug. Auf der Insel wurde Fuchs mit Leicester City 2016 englischer Meister und holte in seiner Abschiedssaison den FA-Cup. Im Nationalteam brachte es der Außenspieler auf 78 Ländermatches und ein Tor. Nach der EURO 2016 trat der damalige Spielführer von der ÖFB-Auswahl zurück.

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Fuchs‘ Familie (Ehefrau Raluca, drei Kinder) lebt in New York. Er betreibt an der Ostküste einen Sportkomplex, unterstützt fußballbegeisterte Kinder mit einer Stiftung und launchte eine Esports-Akademie unter seiner Marke „No Fuchs Given“.


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