Street-Art-Projekt am Bauzaun des Wien Museums

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Am Bauzaun um das Wien Museum geht es aktuell bunt zu: Verschiedene Street-Art-Künstler gestalten diesen in den kommenden Wochen für die Ausstellung „Urban Natures“. Dabei drehe sich alles „um die Schnittstelle zwischen Stadt und Natur, Bebauung und Grün“, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Zum Auftakt wurden El Jerrino, Sckre und Video Oner eingeladen, den Zaun vom 10. Juni bis 25. Juli künstlerisch aufzuwerten.

„Wir versuchen hier, eine sinnvolle Symbiose aus Maschinellem und Natürlichem zu schaffen, vielleicht gerade in Zeiten der Pandemie ein besonders wichtiger Auftrag an uns, an die Spezies Mensch“, wird Jerrino zur Arbeit zitiert. Seit Ende Mai wird die Wand bereits bearbeitet. In einem nächsten Schritt liegt es dann an Friend und Linda Steiner, um die Gestaltung von 5. August bis 12. September zu übernehmen. Sie werden direkt im Anschluss an die erste Präsentation ab 26. Juli Hand anlegen.

Ergänzt wird das Vorhaben um eine eigene „Wienerwand“: So ist ein Bereich des Bauzauns vor dem Haupteingang des Museums „für alle freigegeben“, teilte man mit. Hier könne „jederzeit gemalt und gesprayt werden“. Das Projekt ist damit aber keineswegs abgeschlossen, sondern wird auch 2022 fortgesetzt. Dann sollen die Bewohner der Stadt in den Fokus rücken, wenn man sich Fragen widmet wie: „Wer ist tatsächlich sichtbar im öffentlichen Raum, wer gestaltet öffentliche Räume mit, und wessen Bedürfnisse werden dabei berücksichtigt?“ Dazu werden im Sommer 2022 renommierte Künstlerinnen und Künstler geladen.

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