„Flying Bulls“-Maschine in Tschechien abgestürzt - Pilot tot

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Ein Pilot der „Flying Bulls“ aus Salzburg ist Sonntagnachmittag in Tschechien abgestürzt und dabei getötet worden. Das berichtete ORF online am Abend. Der Tod des Piloten einer North American T-28B „Trojan“ wurde dem ORF vom Chef der tschechischen Flugsicherungsbehörde ANS bestätigt. Die „Flying Bulls“ sind eine in Salzburg stationierte private Flugzeugflotte, die dem österreichischen Unternehmer, Milliardär und Flugzeugliebhaber Dietrich Mateschitz gehört.

Der Chef des tschechischen Flight Information Center (FIC) in Prag sagte dem ORF um 19.15 Uhr auf Anfrage unter anderem am Telefon: „The aircraft is gone“ - mit hörbarer Trauer in der Stimme. Über den Namen des toten Piloten, die genaue Zeit, den genauen Ort des Unglücks und die näheren Umstände wurden bisher keine Informationen bekanntgegeben.

Laut ersten Gesprächen in Salzburger Fliegerkreisen befand sich die Trojan mit dem österreichischen Funk-Rufzeichen Oscar Echo-Echo Sierra Alpha (OE-ESA) über Tschechien auf dem Rückweg von einer internationalen Flugshow in Polen. Näheres war noch nicht bekannt. Experten gehen davon aus, dass die tschechischen Behörden neben Rettungskräften auch ein Team zur Untersuchung an die Unfallstelle geschickt haben.

Die 1954 in den USA gebaute, mit äußerst hohem finanziellen Aufwand restaurierte „Trojan“ war eine der ersten Maschinen in der weltbekannten Oldtimer-Sammlung der Flying Bulls. Der frühere Chefpilot Sigi Angerer holte sie in den 1980er-Jahren nach Salzburg.

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