Mordprozess in Innsbruck nach Tötung einer Frau in Imst

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Am Landesgericht Innsbruck muss sich heute, Mittwoch, ein 34-Jähriger wegen Mordes verantworten. Ihm wird vorgeworfen, im Juni des vergangenen Jahres in Imst seine 31-jährige Ehefrau im Zuge eines Streits gewürgt und ihr einen Polster auf das Gesicht gedrückt zu haben, bis sie erstickte. Anschließend soll er die Leiche in den Inn geworfen haben. Hintergrund des Streits dürfte ein Insolvenzverfahren des Mannes gewesen sein.

Die 31-Jährige galt zunächst als verschwunden. Als nach einigen Tagen der Druck aus dem familiären Umfeld auf den 34-Jährigen immer größer wurde, legte er schließlich ein Geständnis ab. Er gab an, dass er mit selbst geschriebenen Nachrichten vom Mobiltelefon des Opfers zunächst den Verdacht in Richtung einer Selbsttötung seiner Frau habe lenken wollen. Erst mehr als eine Woche nach dem Verschwinden der 31-Jährigen wurde ihre Leiche im Inn gefunden.


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