Verbesserte Kroaten nach 3:1 über Schottland im Achtelfinale

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Vizeweltmeister Kroatien hat nach enttäuschendem Start nach der bisher besten Turnierleistung doch den Sprung ins Achtelfinale der paneuropäischen Fußball-EM geschafft. Am Dienstag schlug die Elf von Trainer Zlatko Dalic in Glasgow Gastgeber Schottland mit 3:1 (1:0) und kam mit dem ersten Sieg in der Gruppe D und vier Punkten als zweiter hinter England weiter. Nächster Gegner ist am Montag in Kopenhagen der Zweite von Gruppe E (Schweden, Slowakei, Spanien, Polen).

Nikola Vlasic (17.), Luka Modric (62.) und Ivan Perisic (77.) stellten nach einem 0:1 gegen England und einem 1:1 gegen Tschechien den verdienten Erfolg sicher. In der Endabrechnung gab gegenüber den punktegleichen Tschechen ein mehr geschossenes Tor in allen Partien den Ausschlag zugunsten Kroatiens. Die Schotten, die durch Callum McGregor (42.) nur zum Ausgleich kamen, wurden mit einem Punkt Letzter und müssen weiter auf das erste K.o.-Spiel bei einer Endrunde warten.

Nach einer guten halben Stunde kontrollierten die technisch überlegenen Kroaten das Geschehen, machten gegen die schottische Defensive aber kaum Stiche. Im Gegensatz dazu nutzte Schottland noch vor der Pause seine einzige echte Gelegenheit nach längerer Zeit: Infolge zweier mangelhaft geklärter Bälle hielt McGregor aus 17 Metern drauf uns ließ Livakovic bei seinem präzisen Flachschuss ins linke Eck keine Chance.

Auch Kroatien musste nun wieder treffen, das war zu Beginn der zweiten Hälfte zu sehen. Josko Gvardiol legte sich den Ball nach Ideal-Lochpass von Vlasic aber einen Hauch zu weit vor, Marshall war zur Stelle (50.). Schottland antwortete durch McGinn, der nach Flanke im Fünfer nicht mehr sauber traf und den Ball danebensetzte (59.). Etwa zur Stundenfrist kam dann der große Auftritt des generell starken Modric, der nach Kombination über mehrere Stationen an der Strafraumgrenze mit einem mustergültigen Außenristschuss ins lange Eck die neuerliche Führung herbeiführte.

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Schottland mühte sich zwar noch, brachte aber kaum mehr gefährliche Aktionen zustande. McGregor und Ryan Fraser zielten weit drüber (68.), Adams scheiterte an Livakovic (80.). Da war aber ohnehin schon alles gelaufen. Denn Perisic war nach Corner im Fünfer hochgestiegen und hatte seine Leistung mit einem präzisen Köpfler ins lange Eck gekrönt.


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