Zverev und Schwartzman sicher in zweite Wimbledon-Runde

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Der Deutsche Alexander Zverev und der Argentinier Diego Schwartzman haben bei den All England Tennis-Championships in Wimbledon mühelos die zweite Runde erreicht. Der als Nummer vier gesetzte Zverev ließ am Dienstag dem niederländischen Qualifikanten Tallon Griekspoor beim 6:3,6:4,6:1 keine Chance. Auch die Nummer 9 aus Südamerika machte mit Benoit Paire (FRA) beim 6:3,6:4,6:0 in nur 91 Minuten kurzen Prozess. Er benötigte nur zwei Minuten länger als Zverev.

Zverev freute sich auf dem Court 1 vor allem auch über die Fans. „Es ist toll zu sehen, dass langsam alles wieder normal wird. Ich sehe hier viele Menschen ohne Maske. Als ich hier auf den Platz gekommen bin, bin ich sehr glücklich gewesen“, meinte der Vorjahres-US-Open-Finalist noch auf dem Platz mit Bezug auf die lang anhaltende Coronavirus-Pandemie.

Weniger glücklich war der als Nummer 15 gesetzte Australier Alex de Minaur, der sich für Wimbledon sicher viel mehr vorgenommen hatte. Dass sich Sebastian Korda, der hochtalentierte Sohn des einstigen Stars Petr Korda, durchsetzte, kam aber nicht so überraschend. Korda siegte nach 3:25 Stunden mit 6:3,6:4,6:7(5),7:6(5).

Auch am zweiten Tag des dritten Grand-Slam-Turniers war Regen zumindest teilweise ein Spielverderber. Die Dächer auf dem Centre Court und Court 1 mussten neuerlich geschlossen werden, Zverev war ein Profiteur dieser Hallenbedingungen und musste nicht zuwarten.

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Dementsprechend verzögerte sich aber der erste Auftritt von Dennis Novak, der gegen Steve Johnson (USA) auf Court 5 (4. Partie) sein Erstrundenmatch bestreitet. Österreichs Nummer zwei ist der einzige rot-weiß-rote Akteur im Einzel-Hauptfeld, da Dominic Thiem wegen einer Handgelenksverletzung pausieren muss.

Im Frauenbewerb kämpfte sich eine sentimentale Favoritin mit 41 Jahren in die zweite Runde: Venus Williams (USA) rang die Rumänin Mihaela Buzarnescu mit 7:5,4:6,6:3 nieder. Jeweils in zwei Sätzen weiter kamen die Nummer 8, 13 und 15 des Frauen-Turniers: Karolina Pliskova (CZE), Elise Mertens (BEL) und die griechische French-Open-Halbfinalistin Maria Sakkari.


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