Darmeingriff bei Papst Franziskus positiv verlaufen

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Der mehrstündige Darmeingriff, dem sich Papst Franziskus am Sonntag unterzogen hat, ist zu Ende und ist gut verlaufen. Der Papst habe positiv auf die Operation reagiert, so die Ärzte, die den Heiligen Vater wegen einer Entzündung des Dickdarms operiert hatten, am späten Abend. Der 84-Jährige leidet demnach an einer Stenose infolge einer Divertikulitis, einer Verengung des Darms infolge einer schmerzhaften Entzündung der sogenannten Divertikeln, Ausstülpungen der Darmwand.

Erwartet wurde, dass der Vatikan im Laufe des Montags weitere Mitteilungen über den Verlauf der Konvaleszenz veröffentlichen wird. Der 84-jährige Pontifex soll laut ärztlichen Kreisen mindestens fünf Tage in der römischen Poliklinik „Agostino Gemelli“ verbringen, in der er operiert wurde. Operiert wurde Franziskus von dem namhaften Chirurgen Sergio Alfieri, Spezialist für Darmoperationen. Er wendet innovative Techniken an, um die Invasivität der Eingriffe auf ein Minimum zu reduzieren. Es handelt sich um die erste Operation, der der argentinische Papst seit seinem Amtsantritt 2013 unterzogen wurde.

Der 84-Jährige leidet auch an anderen Gesundheitsproblemen. Seit Jahren laboriert Franziskus an einer Reizung und wohl auch Entzündung des Ischias-Nervs, die ihm Schmerzen in Gesäß und Bein bereiten, weswegen er oft stark hinkt. Auch das Stiegensteigen bereitet ihm Probleme. Im Winter musste er wegen Ischias-Problemen einige Termine absagen. Als 21-Jähriger hatte der argentinische Papst eine Lungen-OP überstanden.

Für seinen Aufenthalt in der Gemelli-Poliklinik wurde Franziskus im zehnten Stock des Krankenhauses untergebracht, in denselben Zimmern, wo schon in der Vergangenheit Papst Johannes Paul II. beherbergt worden war. Dies wurde vom Krankenhaus bestätigt. Kurz nach 15.00 Uhr traf das Auto von Papst Franziskus vor dem Eingang des Gemelli-Krankenhauses ein. Begleitet wurde der Pontifex von einem Fahrer und einem engen Mitarbeiter.

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Franziskus erhielt indes zahlreiche Genesungswünsche, unter anderem von Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Auch der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella und Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi wünschten dem 84-jährigen Pontifex eine rasche Erholung von der Operation.


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