Tschechin Pliskova problemlos im Wimbledon-Halbfinale

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Die Tschechin Karolina Pliskova hat einen Tag nach dem erstmaligen Einzug in das Viertelfinale ihren Siegeszug in Wimbledon prolongiert. Beim neunten Antreten in diesem Tennis-Grand-Slam-Turnier zog die frühere Weltranglisten-Erste am Dienstag problemlos unter die letzten vier ein. Die 29-Jährige mit Wohnsitz in Monaco ließ als Nummer acht der ungesetzten Schweizerin Viktorija Golubic beim 6:2,6:2 keine Chance.

Pliskova blieb damit weiterhin ohne Satzverlust. Nach dem 2:2 gewann sie sieben Games in Serie und ging nach 81 Minuten als Siegerin vom überdachten Court. Um ihr zweites Grand-Slam-Finale nach den US Open 2016 spielt sie gegen Arya Sabalenka (BLR-2) oder Ons Jabeur (TUN-21).

Im ersten Match des Tages hatte der Pole Hubert Hurkacz für eine weitere Überraschung im Männerbewerb gesorgt. Der Gewinner des Masters-1000-Turniers in Miami im April bezwang den als Nummer 2 gesetzten Russen Daniil Medwedew in einem am Vortag bei 4:3 im vierten Satz wegen Regens abgebrochenen Match mit 2:6,7:6(2),3:6,6:3,6:3. Auch die als Nummer drei (Stefanos Tsitsipas), vier (Alexander Zverev) und fünf (Andrej Rublew) eingestuften Spieler sind schon ausgeschieden.

„Ich wusste, dass ich einen starken Start brauchte und ich glaube, ich habe einen recht guten Job gemacht“, sagte der 24-jährige Hurkacz, der die Fortsetzung gleich mit einem Break begonnen hatte. Das gelang ihm zu Null auch zu Beginn des letzten Satzes und nach einem weiteren Aufschlagverlust Medwedews war dessen Schicksal besiegelt.

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Nächster Prüfstein für Hurkacz ist der Rekordsieger Roger Federer. „Roger, so wie er auftritt und mit den Titeln, die er gewonnen hat, ist eine echte Inspiration“, erklärte Hurkacz. „Ich hoffe, dass ich auch etwas Unterstützung der Fans bekomme.“


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