411 Neuinfektionen sind höchster Wert seit Ende Mai

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In Österreich sind innerhalb von 24 Stunden bis Samstag 411 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das liegt deutlich über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 280 Fällen und ist der höchste Wert seit 29. Mai, als 498 positive Tests registriert wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner stieg seit dem Vortag von knapp 19 auf einen Wert von rund 22. Zudem gab es damit in Österreich 3.262 aktive Fälle, so viel wie seit genau einem Monat am 17. Juni nicht mehr.

Allein seit Freitag kamen innerhalb von 24 Stunden 341 aktiv Infizierte hinzu, geht aus den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium hervor. Bisher gab es in Österreich seit Ausbruch der Epidemie 653.412 nachgewiesene Ansteckungen. Genesen sind mittlerweile 639.422 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden gelten 70 als wieder gesund. Seit dem Vortag kam kein weiterer Todesfall zu den bisher 10.728 Covid-Toten hierzulande hinzu.

Im Krankenhaus lagen am Samstag 114 Personen, das sind neun mehr als am Freitag gemeldet waren. 36 Menschen werden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl sank um einen Patienten und ist innerhalb einer Woche um sieben Betroffene zurückgegangen.

Im Burgenland kam innerhalb von 24 Stunden eine Neuinfektion hinzu, in Kärnten waren es elf und in Niederösterreich 46. Oberösterreich meldetet 70 positive Tests, Salzburg 52 und die Steiermark 53. In Tirol gab es 39 neue SARS-CoV-2-Fälle, in Vorarlberg 19 und im einwohnerstärksten Bundesland Wien die meisten mit 120.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist ebenfalls Wien mit 36,5, gefolgt von Salzburg, Kärnten und Tirol (26, 23 bzw. 22). Weiters folgen die Steiermark (18,4), Oberösterreich (17,7), Vorarlberg (17,3), Niederösterreich (14,3) und das Burgenland (3,7). Innerhalb von sieben Tagen gab es österreichweit fast 2.000 neue Fälle (1.959 positive Tests).


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