24 russische Diplomaten vor Rauswurf aus den USA

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Die USA wollen nach russischen Angaben die Visa von 24 Diplomaten nicht verlängern und sie damit zum Verlassen des Landes zwingen. Die US-Regierung habe die Diplomaten aufgefordert, bis zum 3. September auszureisen, berichtete am Montag die russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Botschafter Anatoli Antonow. Ein Sprecher des US-Außenministeriums wies diese Darstellung als ungenau zurück.

Die russischen Diplomaten könnten eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beantragen, sagte Sprecher Ned Price. Diese würde dann Fall für Fall überprüft. Beobachter sahen das Vorgehen Washingtons als Reaktion auf die jüngste Entscheidung Russlands, die den USA den Einsatz lokaler Kräfte in ihren Botschaften untersagt.

Wegen der seit Sonntag geltenden Regelung müssen sich die USA von 182 lokalen Mitarbeitern und Dutzenden Vertragspartnern an der Botschaft in Moskau und anderen diplomatischen Standorten im Land trennen. US-Außenminister Antony Blinken sprach von „schweren Auswirkungen“ auf die diplomatische Arbeit der USA in Russland.

US-Präsident Joe Biden hatte sich im Juni erstmals persönlich mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin in Genf getroffen, aber damit keine Trendwende in den angespannten Beziehungen zwischen beiden Staaten eingeläutet. Zuletzt hatte Biden Russland für Cyberangriffe in den USA verantwortlich gemacht.

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