Rimini bekommt ein Fellini-Museum

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Die Adria-Stadt Rimini bekommt ihr Fellini-Museum. Am 19. August wird ein Museumszentrum eingeweiht, das dem aus Rimini stammenden Regisseur und Oscar-Preisträger Federico Fellini gewidmet ist. Der Besuch kann über die Website des Museums gebucht werden.

Das neue Museum ist zum Teil im Schloss Sismondo und zum Teil im Palazzo Fulgor im Stadtzentrum untergebracht. Gezeigt werden Sets und Bühnenbilder aus Fellinis Filmen. Außerdem sind Ausstellungen geplant, die mit Themen aus Fellinis Werken zusammenhängen. Zwölf Millionen Euro wurden in das Projekt investiert, berichtete der italienische Kulturminister Dario Franceschini. Ein umfangreiches Programm mit Ausstellungen, Konzerten, Konferenzen und Filmvorführungen ist geplant.

Franceschini hatte 2018 in Rimini das Kino „Fulgor“ nach einer mehrjährigen Restaurierung wieder eröffnet. Das Kino ist jener Ort, wo Fellini auf den Knien seines Vaters sitzend mit „Maciste in der Hölle“ seinen ersten Film sah, wie er in seinen Werken „Roma“ und „Amarcord“ erzählte.

Der am 20. Jänner 1920 in Rimini geborene Fellini wurde mit insgesamt fünf Oscars ausgezeichnet. Den ersten erhielt er 1956 für „La Strada“, den Film, der ihn und seine Frau, die Schauspielerin Giulietta Masina, international berühmt machte. Im Jahr darauf gewann er den Oscar für „Nächte der Cabiria“, 1963 für „8 1/2“ und zehn Jahre später für „Amarcord“. 1993 nahm Fellini in Hollywood den Oscar für sein Lebenswerk entgegen.

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