Messi auf dem Weg nach Paris - Vater bestätigte PSG-Wechsel

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Lionel Messi spielt künftig für Paris Saint-Germain. Nachdem unter anderem die „L‘Equipe“ in Frankreich oder Blätter aus Spanien den Wechsel des sechsmaligen Weltfußballers zum französischen Vizemeisters angekündigt hatten, bestätigte dies Vater Jorge am Flughafen von Barcelona. Von dort brach Messi am Dienstagnachmittag im Blitzlichtgewitter der spanischen Presse Richtung Paris auf. Am Camp Nou wurde inzwischen ein riesiges Poster mit seinem Konterfei entfernt.

Vor Messis Haus in Castelldefels und dem Flughafen El Prat harrten zuvor stundenlang Medienvertreter und Fans aus, um noch einen Blick auf den Argentinier zu erhaschen. Der Medizincheck soll im Amerikanischen Krankenhaus Paris erfolgen. Am Mittwoch soll es dann eine Pressekonferenz mit Messi geben, für den nach 21 Jahren beim FC Barcelona ein neuer Lebensabschnitt beginnen wird. Jorge Messi war der einzige, der kurz Auskunft erteilen wollte. Auf die Frage, ob sein Sohn zu PSG wechseln werde, sagte er am Flughafen knapp: „Ja“.

Aus dem Flieger postete Messis Ehefrau Antonella Roccuzzo ein Foto eines Pärchens auf dem Weg in ein neues „Abenteuer“. Der Superstar, der mit seiner Familie reiste, soll einen Vertrag für zwei Jahre samt Option auf ein drittes unterschreiben. Messi wäre dann bei Ablauf Ende Juni 2024 schon 37 Jahre alt. Als Jahresgage wurde zuletzt ein Fixum von 35 Mio. Euro kolportiert. Dazu kommt noch eine Prämie für die Unterschrift. In Paris wurde schon einmal der rote Teppich ausgerollt. Auch dort versammelten sich am Flughafen bereits zahlreiche Fans und Medienleute.

Mitten in der Nacht auf Dienstag ploppte zunächst ein angeblich neuer Versuch des FC Barcelona auf, den Argentinier nach 21 Jahren und dem Scheitern einer weiteren Zusammenarbeit doch noch zu halten. Ausgegangen soll dies jedoch nicht von Präsident Joan Laporta sein. Dem Verein nahe stehende Quellen dementierten die scheinbar sensationelle Wende in der Causa wenig später.

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Bei PSG wird Messi unter anderen mit seinem ehemaligen Barca-Kollegen Neymar oder den Argentiniern Angel di Maria, Leandro Paredes, Mauro Icardi und Trainer Mauricio Pochettino zusammenarbeiten. Kylian Mbappe vervollständigt die außergewöhnliche Sturmreihe. Am Franzosen soll jedoch Real Madrid interessiert sein. Die Eingewöhnungsphase für Messi sollte kurz sein. Bei dem mit Abermillionen aus Katar unterstütztem Club spielen neuerdings auch Sergio Ramos und Europameister Gianluigi Donnarumma. Beide kamen ebenfalls ablösefrei, nachdem ihre Verträge bei Real bzw. Milan ausgelaufen waren.

Messi musste Barcelona nach 21 Jahren, 672 Toren als Profi und 35 Titeln verlassen, weil die Regeln des Financial Fair Play in Spanien einen neuen Vertrag mit dem hoch verschuldeten Club nicht möglich gemacht hatten. Auch sein Verzicht auf 50 Prozent seiner Gage hätte Barcelona laut Laporta nicht geholfen.

Es dürfte nur noch eine Frage von Stunden sein, wann sogar der Eiffelturm in entsprechenden Farben leuchtet - wie vor vier Jahren bei seinem ebenfalls vom FC Barcelona nach Paris gewechselten Freund Neymar.


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