Mehr als 1.400 Tote nach schwerem Erdbeben in Haiti

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Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 1.419 gestiegen. Das teilte der Chef der Zivilschutzbehörde des Karibikstaates, Jerry Chandler, am Montag in einem im Fernsehen übertragenen Briefing mit. Rund 6.900 Menschen wurden bei dem Erdstoß der Stärke 7,2 am Samstag im Süden des Landes verletzt. Interims-Premierminister Ariel Henry ordnete drei Tage Staatstrauer an.

Rettungs- und Hilfseinsätze, auch aus dem Ausland, sind inzwischen angelaufen. Viele Menschen werden noch unter den Trümmern der zahlreichen eingestürzten Gebäude in der betroffenen Region vermutet. Erschwerend kommt hinzu, dass sich der Tropensturm „Grace“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 55 Stundenkilometern auf Haiti zubewegt. Das Zentrum des Tiefdruckgebiets wird nach Angaben des US-Hurrikanzentrums ab Montagabend (Ortszeit) an der südhaitianischen Tiburon-Halbinsel erwartet.

Auf ebendieser Halbinsel hatte sich das Beben am Samstagmorgen (Ortszeit) rund zwölf Kilometer von der Gemeinde Saint-Louis-du-Sud entfernt in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern ereignet. Mindestens 13.700 Häuser wurden nach Angaben der Zivilschutzbehörde zerstört und ebenso viele beschädigt. Mehr als 30.000 Familien seien betroffen. Im Jänner 2010 waren bei einem Erdbeben der Stärke 7,0 in Haiti mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen. Im Jahr 2016 verwüstete Hurrikan „Matthew“ die nun erneut betroffene Region des Landes.

(S E R V I C E - Spendenkonten -

Rotes Kreuz: Spendenzweck: Erdbeben Haiti, Erste Bank IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144 BIC: GIBAATWWXXX;

Caritas: Erste Bank BIC: GIBAATWWXXX IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560 Kennwort: Erdbeben Haiti

CARE Österreich: AT77 6000 0000 0123 6000

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs: IBAN AT04 1200 0513 8891 4144 BIC: BKAUATWW Spendenzweck: Katastrophenhilfe)


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