Wahlkampfstart der NEOS auf Linzer Hauptplatz

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Die NEOS starten Mittwochnachmittag auf dem Linzer Hauptplatz in den Intensivwahlkampf für die oberösterreichische Landtags- und Gemeinderatswahl am 26. September. Dabei haben sie sich Unterstützung aus Wien geholt. Bundesparteichefin Beate Meinl-Reisinger kämpft gemeinsam mit Spitzenkandidat Landessprecher Felix Eypeltauer für eine „Politik der neuen Generation“ und um den erstmaligen Einzug in den Landtag.

Auf ihren Plakaten versprechen die Pinken eine „Politik mit Lösungen“ und ohne „Blabla“. Inhaltlich beackern Eypeltauer und sein Team vor allem die Themen einer „qualitativ hochwertigen und flexiblen Kinderbetreuung und Bildung“ sowie „zukunftsfitte Ideen für unsere Wirtschaft“ und gegen den Fachkräftemangel.

2015 sind die Pinken noch mit 3,5 Prozent relativ klar an der Vier-Prozent-Hürde gescheitert. Auch heuer dürfte der Einzug in den Landtag laut Umfragen keine „gmahde Wiesn“ sein. Meinungsforscher sehen die Pinken bei rund vier Prozent. Doch der 29-jährige Spitzenkandidat hat keinen Zweifel an sechs Prozent und drei Landtagsmandaten. Ehrgeizig kämpft der Urenkel des ersten roten Linzer Nachkriegsbürgermeisters Ernst Koref um seinen Wechsel vom Nationalrat in Wien in den Landtag nach Linz. Er wirbt für sich und die NEOS als einzig echte Opposition, da sie in der Proporzregierung ohne Regierungssitz wären. Für einen solchen sind rund zehn Prozent nötig.


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