Papst setzt Besuch in der Slowakei fort

  • Artikel
  • Diskussion

Papst Franziskus will am zweiten Tag seiner Slowakei-Reise Politiker, Mitglieder der Ortskirche und die Jüdische Gemeinde Bratislavas treffen. Der 84-Jährige soll laut Plan am Montagvormittag zum Präsidentenpalais in der slowakischen Hauptstadt aufbrechen, wo ihn Präsidentin Zuzana Caputova empfangen will. Dort sind auch Begegnungen mit rund 250 Vertretern der Zivilgesellschaft und Diplomaten anberaumt.

Auf dem Programm steht außerdem ein interessanter Privat-Besuch im „Zentrum Bethlehem“. Die karitative Einrichtung des Schwesternordens Missionarinnen der Nächstenliebe von Mutter Teresa ist in der Slowakei weitgehend unbekannt. Die Nonnen helfen vor allem Bedürftigen und Obdachlosen, wie der frühere Sprecher der slowakischen Bischofskonferenz, Marian Gavenda, erklärte. Franziskus zeige mit seinem Besuch nicht nur Solidarität mit den Menschen am Rande der Gesellschaft, sondern appelliere auch an die Wohlhabenden.

Die Slowakei mit rund 5,5 Millionen Einwohnern gilt als streng katholisch. In dem mitteleuropäischen Land wird nach Vatikan-Angaben mit knapp mehr als drei Millionen Menschen der überwiegende Teil der Bevölkerung dem römisch-katholischen Glauben zugerechnet. Die katholische Ortskirche und Regierung gelten als konservativ.


Kommentieren


Schlagworte