Mordprozess gegen 66-Jährigen in St. Pölten

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Am Landesgericht St. Pölten muss sich am Freitag ein 66-Jähriger wegen Mordes verantworten. Der Mann soll seiner schlafenden Lebensgefährtin im April in Neulengbach (Bezirk St. Pölten-Land) mit einem Maurerfäustel wuchtige Schläge gegen die vordere Schädelregion versetzt und anschließend mit einem Messer tiefe Schnittverletzungen am Hals zugefügt haben. Im Fall einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine Freiheitsstrafe von zehn bis zu 20 Jahren oder lebenslang.

Verübt wurde die Bluttat in der Nacht auf den 22. April. Bei seiner Festnahme soll der 66-Jährige laut Polizei angegeben haben, „für den Tod seiner Lebensgefährtin verantwortlich zu sein“. Da er sich selbst Verletzungen am Kopf, am Hals, an den Unterarmen und Beinen zugefügt haben soll, wurde er ins Universitätsklinikum St. Pölten gebracht und dort operiert. Ein von der Staatsanwaltschaft beauftragtes psychiatrisches Gutachten bescheinigt dem Angeklagten Zurechnungsfähigkeit.

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