Landau ruft zum Überdenken des Konsumverhaltens auf

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Jede und jeder ist gefordert, damit der Klimawandel noch eingebremst werden kann. Das hat Caritas-Präsident Michael Landau in seiner Predigt beim Sonntagsgottesdienst im Wiener Stephansdom betont. Er erinnerte er an die jüngsten mahnenden Worte von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, wonach die Weltgemeinschaft die selbst gesteckten Klimaziele zu verfehlen drohe. Zudem brachte er ein Verbote von Flügen innerhalb Österreichs in Spiel.

„Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels so direkt zu spüren bekommt. Und wir sind vermutlich die letzte Generation, die die Krise noch in den Griff bekommen kann“, so Landau.

Es seien vor allem die Armen, die am wenigsten für die Klimakrise könnten, aber den höchsten Preis dafür zahlten. Und es seien die künftigen Generationen, die besonders bedroht sind, warnte Landau. Es gebe keine einfachen Lösungen, räumte der Caritas-Präsident ein, klar sei aber, „dass man Verantwortung wahrnehmen muss, für sich selbst, füreinander und für kommende Generationen“.

In diesem Zusammenhang haben für Landau auch Gebote und Verbote ihren Wert. So sollte man darüber nachdenken, innerösterreichische Flüge zu verbieten und dafür erschwingliche und klimafreundliche Alternativen entwickeln, so Landau. Er rief zudem dazu auf, das eigenen Konsumverhalten zu überdenken und etwa den Fleischkonsum zu reduzieren.

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Wie der Caritas-Präsident weiter betonte, gehörten die ökologische und soziale Frage zusammen.


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