Nordkorea und Südkorea nehmen Kommunikation wieder auf

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Nordkorea und Südkorea haben die Kommunikationsleitungen für Notfälle zwischen den beiden Staaten wiederhergestellt. Südkorea bestätigte am Montagmorgen, dass die zweimal täglich stattfindende regelmäßige Kommunikation über militärische und andere vom Vereinigungsministerium betriebene Hotlines wieder aufgenommen wurde. Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA hatte zuvor angekündigt, dass die Leitungen wiederhergestellt würden.

Die „Hotlines“ sind ein wichtiges Instrument zur Vermeidung von Missverständnissen im Konflikt zwischen den beiden Ländern. Das Verteidigungsministerium in Seoul erklärte, die Hotlines hätten dazu beigetragen, unerwartete Zusammenstöße zu verhindern, und ihre Wiedereröffnung würde hoffentlich zu einer wesentlichen Entspannung der militärischen Lage führen.

Ein Sprecher des US-Außenministeriums sagte dazu, man unterstütze die innerkoreanische Zusammenarbeit. Die Hotlines trügen zu einem stabileren Umfeld auf der koreanischen Halbinsel bei.

Der Konflikt zwischen Nordkorea und Südkorea in den 1950er-Jahren wurde lediglich mit einem Waffenstillstandsabkommen beendet. Einen Friedensvertrag gibt es nicht. Formell gesehen befinden sich die beiden Nachbarn somit weiterhin im Kriegszustand. Bemühungen, dies zu ändern, treten seit Jahrzehnten auf der Stelle. Das liegt auch daran, dass die USA, die im Korea-Krieg an der Seite Südkoreas kämpften und bis heute der wichtigste militärische Verbündete des Landes sind, erst von Nordkorea die Zusage haben wollen, dass das abgeschottete Land auf seine Atomwaffen verzichtet.

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