Hausdurchsuchungen in ÖVP-Zentrale und Kanzleramt

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Am Mittwoch ist es zu mehreren Hausdurchsuchungen im Umfeld der ÖVP gekommen. Betroffen waren die ÖVP-Zentrale in der Lichtenfelsgasse und das Kanzleramt, bestätigte eine ÖVP-Sprecherin der APA. Und zwar die Arbeitsplätze von Kanzlersprecher Johannes Frischmann, Medienbeauftragtem Gerald Fleischmann und Berater Stefan Steiner, dessen Platz sich in der Lichtenfelsgasse befindet.

Die Volkspartei hatte bereits in den vergangenen Tagen öffentlich damit spekuliert. Die Hausdurchsuchungen stehen möglicherweise nicht im Zusammenhang mit dem U-Ausschuss und den Casino-Ermittlungen, sondern mit neuen Vorwürfen rund um Zeitungs-Inserate, wie „Presse“ und „Kurier“ online berichten.

Die stellvertretende ÖVP-Generalsekretärin Gabriela Schwarz sprach in einer Aussendung von mehreren im Umfeld der Volkspartei stattfindenden Hausdurchsuchungen. Sie zeigte sich sprach- und fassungslos, dass diese bereits vor Wochen gegenüber Journalisten angekündigt worden seien. Offenbar gehe es um den „Showeffekt“.


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