WAC siegt dank stumpfer LASK-Offensive und Baribo 1:0

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Die mangelhafte Chancenverwertung bleibt die Achillesferse des LASK. Am Sonntag unterlagen die Linzer in der 11. Bundesliga-Runde trotz vieler Möglichkeiten in der ersten Hälfte dem WAC zuhause 0:1. Der WAC schob sich damit auf Rang 3 vor. Eine Punkteteilung gab es in Tirol beim 2:2 zwischen der WSG und Hartberg. Die Runde wird mit dem Duell Sturm - Ried (17.00 Uhr) abgeschlossen. Die Ergebnisse vom Samstag: Altach - Salzburg 1:1, Klagenfurt - Rapid 1:1 und Austria - Admira.

Der WAC durfte sich in Pasching nicht nur bei der LASK-Offensive, sondern auch bei Goalie Alexander Kofler bzw. Torschütze Tai Baribo (55.) bedanken. Dabei war der LASK aggressiv, zweikampfstark und furios gestartet, hatte dem WAC in der Anfangsphase kaum Luft zum Atmen gelassen. Im Fokus stand immer wieder Goalie Kofler, der bei mehreren guten Möglichkeiten keine Probleme hatte.

Die Ineffizienz der „Athletiker“ sollte sich bald nach der Pause rächen. Matthäus Taferner schickte nach Ballgewinn vor dem eigenen Strafraum Baribo auf die Reise, und der ließ sich solo gegen Schlager nicht zweimal bitten. Der LASK verstärkte infolge des sechsten Saisontors des 23-Jährigen zwar seine Bemühungen, ähnlich gute Möglichkeiten wie in Hälfte eins blieben aber Mangelware. Joker Mamoudou Karamoko mit einem Köpfler über das Tor (67.) und eine brenzlige Strafraumsituation für den WAC nach Corner (73.) blieben die einzig nennenswerte Aktionen.

Die WSG Tirol steckt weiter im Tabellenkeller der Bundesliga fest. Nach Gegentoren zu Beginn jeder Hälfte kam die Mannschaft von Trainer Thomas Silberberger im Heimspiel gegen den TSV Hartberg nicht über ein 2:2 hinaus. Immerhin stimmte bei den Kristallkickern die Moral: Im spannenden Finish wurde in Unterzahl der neunte Punkt der Saison erkämpft.

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Wie eng es nach Abschluss der Hinrunde des Grunddurchgangs zugeht, zeigt sich nicht zuletzt am Beispiel der Tiroler, die als Schlusslicht nur vier Punkte vom Sehnsuchtsziel Platz sechs (Hartberg) entfernt liegen. Manfred Gollner mit einem Foulelfmeter (4.) und Donis Avdijaj (49.) brachten Hartberg zweimal in Front. Die WSG antwortete mit Toren von Thanos Petsos (44.) und Maxime Awoudja (84.). WSG-Goalie Ferdinand Oswald zog sich bei einer mit der Roten Karte bedachten „Rettungstat“ laut Erstdiagnose einen Kreuzbandriss zu (79.).


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