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Explosion auf Kraftwerksbaustelle: Einvernahmen dauern noch an

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Nach der Explosion auf einer Wasserkraftwerksbaustelle im Tiroler Kühtai (Bezirk Imst), bei der ein Arbeiter ums Leben gekommen war, dauert die Untersuchung des genauen Unfallherganges weiter an. Am Donnerstag war ein Sachverständiger an Ort und Stelle, für den Freitag waren weitere Zeugeneinvernahmen geplant, sagte ein Polizeisprecher zur APA. Mittlerweile stand die Identität des Opfers fest: Es handelt sich um einen 47-jährigen Österreicher.

Der Mann dürfte nach bisherigen Erkenntnissen im Zuge von unterirdischen Vortriebsarbeiten zum Beileitungsstollen aus bisher unbekannter Ursache eine Sprengkapsel angebohrt haben. Der Arbeiter der bauausführenden ARGE wurde daraufhin durch die Detonation tödlich verletzt. Die Arbeiten im Stollen wurden vorerst eingestellt, teilte der landeseigene Energieversorger Tiwag mit.

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Mitte September war es in einem anderen Stollen auf derselben Baustelle zu einem Brand gekommen. Dabei fing ein Bohrwagen Feuer. Sechs Arbeiter erlitten dabei leichte Rauchgasvergiftungen. Sie hatten sich rechtzeitig in einen dafür vorgesehenen Container retten können.

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