Linhart berät mit „Central 5“ über Wiederaufbau nach Corona

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Die Außenminister von Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien sprechen am heutigen Freitag in Wien über den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Coronakrise. Außenminister Michael Linhart (ÖVP) will mit seinen Amtskollegen der „Central 5“ (C5) darüber beraten, „wie wir unsere Stärken als stark exportorientierter Wirtschaftsraum in Zentraleuropa im Ausland noch besser positionieren können“, betonte er im Vorfeld des Treffens.

WIFO-Chef Gabriel Felbermayr werde den Ministern einen Impuls zu den wirtschaftlichen Chancen des zentraleuropäischen Raumes und der Nutzung von Synergien geben, hieß es aus dem Außenministerium. Es sei jetzt nämlich „an der Zeit, den Fokus in Richtung wirtschaftlichem Aufschwung zu richten und alle Hebel in Bewegung zu setzen, um unsere Unternehmen zu unterstützen“, betonte Linhart vor seinen Gesprächen mit Ivan Korčok (Slowakei), Jakub Kulhánek (Tschechien), Anže Logar (Slowenien) sowie Péter Szijjártó (Ungarn).

Der seit knapp zwei Wochen als Außenminister amtierende Linhart tritt erstmals als Gastgeber auf. Österreich scheint an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den vier mittelosteuropäischen Nachbarländern nach der Coronakrise gelegen zu sein. Die Gruppe war im Frühjahr 2020 vom damaligen Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) ins Leben gerufen worden. Intention war damals, den intensiven Austausch und regelmäßigen Kontakt, den Österreich mit seinen Nachbarländern während der Zeit der Grenzkontrollen gepflegt hat, auch in der Zeit danach fortzusetzen. Seitdem fanden mehrere Treffen der „Central 5“ statt, zuletzt im Juli im aktuellen EU-Ratsvorsitzland Slowenien.

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