NEOS wollen Änderungen bei Lockdown für Kinder

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Die NEOS fordern vor dem Hauptausschuss Sonntagabend, der den von der Regierung geplanten „Lockdown für Ungeimpfte“ durchwinken soll, Änderungen der Verordnung, konkret für Kinder. Den erst ab 14 könne man sich aus eigenen Stücken für oder gegen die Impfung entscheiden, brachte Wiens Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr ins Rennen. Daher dürften erst ab diesem Alter, und nicht schon ab zwölf Jahren die Einschränkungen gelten. Zustimmen wollen sie dem Lockdown nicht.

„Wieder einmal macht die Bundesregierung Pandemiemanagement auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen“, befand Wiederkehr in einer Aussendung. Die geplante Regelung eines Lockdowns für Ungeimpfte ab 12 Jahren würde nämlich die psychischen Folgen verschärfen und sei „hoch problematisch“. Viele Zwölf- bis 14-Jährige seien dann durch eine Entscheidung ihrer Eltern „vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen“.

Wiederkehr fordert daher von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) die Samstagabend veröffentlichte Verordnung noch vor dem heutigen Hauptausschuss zu ändern. Für ihn ist alleine der eingeschlagene „Wiener Weg“ sinnvoll, der 2,5-G, der auch einen negativen PCR-Test als Voraussetzung für den Zugang zu vielen Lebensbereichen akzeptiert.

Eine völlig andere Frage stellte sich indes die FPÖ in Bezug auf die Pandemiebekämpfung: „Wo verdammt nochmal steckt Sebastian Kurz?“ Der Freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz ortete in einer Aussendung nämlich „völliges Chaos“ vor allem in den ÖVP-regierten Bundesländern und will nun wissen: „Wo bleibt der Obmann der ÖVP, die Regierung und Kanzler stellt, um das völlige Corona-Chaos in den ÖVP-geführten Bundesländern endlich zu ordnen und seine herumirrenden Landeshauptleute und Führungsfunktionäre endlich auf eine gemeinsame Linie einzuschwören?“

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