Virtuelle Belarus-Konferenz am Montag in Wien

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Am Montag wird in Wien eine von Bundeskanzleramt und Außenministerium (BMEIA) initiierte internationale Konferenz zur Situation im Krisenstaat Belarus (Weißrussland) abgehalten. Aufgrund des Corona-Lockdowns findet die Veranstaltung aber virtuell statt. „Unter Einbindung der belarussischen Oppositionellen Swetlana Tichanowskaja“ sollen „ein konstruktiver Beitrag geleistet, ein wichtiges politisches Signal gesendet und mögliche Lösungsansätze identifiziert werden“, hieß es.

Tichanowskaja ist seit Sonntag in Wien und bestätigte der APA, dass sie persönlich an der Veranstaltung „Towards a prosperous and safe future for Belarus“ teilnehmen wird. „Wir unterstützen die belarussische Zivilgesellschaft bei ihrem Bestreben nach freien und fairen Wahlen“, kommentierte Bundeskanzler Alexander Schallenberg. Außenminister Michael Linhart (beide ÖVP) verwies auf den anhaltenden Mut der belarussischen Bevölkerung für ihre Rechte einzustehen. Zudem wurden der EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik Olivér Várhelyi sowie die Außenminister Deutschlands, Estlands, Finnlands, Lettlands, der Slowakei und Sloweniens avisiert.

Im Sinne eines „inklusiven Dialogs“ wurde laut BMEIA aber auch eine Teilnahme von „Vertretern aus Minsk, voraussichtlich aber auf Expertenebene“ erwartet. Mit Ausnahme einer Pressekonferenz mit Schallenberg, Tichanowskaja und Várhelyi im Bundeskanzleramt finden alle Programmpunkte der Veranstaltung unter Ausschluss der Medienöffentlichkeit statt, informierte eine Sprecherin des Außenministeriums am Sonntagabend.

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