Franz und Striedinger im ersten Lake-Louise-Training voran

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Das erste Speed-Weltcup-Training der alpinen Ski-Saison hat am Dienstag in Lake Louise für Österreichs Abfahrer mit einem „Doppelsieg“ geendet. Die Kärntner Max Franz und Otmar Striedinger lagen voran und nur 0,05 Sek. auseinander, der drittplatzierte US-Amerikaner Travis Ganong hatte 0,34 Sek. Rückstand. Sonst kam kein Österreicher unter die ersten zehn, mit dem mit Nummer eins gestarteten Doppel-Olympiasieger Matthias Mayer kam ein weiterer Kärntner auf Platz elf (+1,06).

„Dass es so dahin geht, hätte ich mir nicht gedacht“, sagte Franz. „Es ist eine gute Piste.“ Der obere Teil sei ihm gut gelungen, aufgrund eines Fehlers weiter unten sei er über seine Spitzenposition aber überrascht gewesen. Auch Striedinger hätte sich nicht so weit vorne vermutet: „Aber das darf man nicht überbewerten. Das erste Training ist immer ein Herantasten. Mayer registrierte ein paar mehr Wellen als vor zwei Jahren. „Wir können uns auf ein interessantes Rennen einstellen“, meinte er.

Weltmeister Vincent Kriechmayr war mit 2,69 Sek. Rückstand erst auf Platz 42 zu finden, hat aber noch zwei Trainingstage vor sich. „Die Strecke ist in einem vernünftigen Zustand, aufgrund des Schneefalls ein bisschen weich“, gab der Oberösterreicher an. „Ich fühle mich ganz gut, das Material ist super. Gesundheitlich bin ich auch topfit.“ Der ÖSV-Athlet denkt auch an die Leute daheim im Lockdown. „Es ist ein Riesen-Privileg, dass wir da Rennen fahren können. Wir bekommen mit, wie es daheim zugeht.“

Bei wechselnden Lichtverhältnissen meldete sich hingegen Aleksander Aamodt Kilde bei seiner Rückkehr nach einem Kreuzbandriss als Vierter (+0,41) stark zu Wort, unmittelbar vor seinem norwegischen Landsmann Kjetil Jansrud (+0,44). „Es ist richtig geil, darauf habe ich zehn Monate gewartet. Ich habe ein gutes Gefühl“, sagte Kilde. Der Schweizer Kugel-Titelverteidiger Beat Feuz wurde 20. (+1,63). In Lake Louise werden am Freitag (20.00 Uhr) und Samstag (20.15) Abfahrten gefahren.

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